Allgemein

Für die 18-jährige Zora dauert der „Atomausstieg“ bereits ihr ganzes Leben lang.

Die Atom-Katastrophe von Fukushima jährte sich am 11. März 2019 zum achten Mal und dauert bis heute an, mit gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen von immensem Ausmaß. Am 26. April 1986 ereignete sich der Super-Gau in Tschernobyl.

„Von den gesundheitlichen Auswirkungen sind einige statistisch zu erwarten, andere statistisch eindeutig nachgewiesen. Zu letzteren zählt, jeweils einige Monate nach Tschernobyl, eine drastisch erhöhte Fehlbildungsrate bei Neugeborenen in Süd-Bayern und in der damaligen DDR, ein deutlich erhöhter Anteil von Neugeborenen mit Trisomie 21 (Down-Syndrom), ein signifikant erhöhter Anteil von Totgeburten und ein signifikanter Rückgang der Geburtenrate im besonders belasteten Südbayern. Allein in Bayern ist der Tschernobyl-Fallout demnach zwischen Oktober 1986 und Dezember 1991 für bis zu 3.000 zusätzliche Fehlbildungen verantwortlich.“ (www.ausgestrahlt.de)

 

  1. Sind unsere AKW in Europa sicher?

Nein, Wissenschaftler haben festgestellt: Keiner der 125 Atomreaktoren in Europa würde nach den heutigen Sicherheitsstandards bei einem Neustart überhaupt eine Betriebserlaubnis erhalten.

Daher: Europa ohne Strom: EURATOM abschaffen!

www.ausgestrahlt.de

 

  1. Atomkraft unser Klimaretter?

Bei der reinen Erzeugung von Atomstrom wird zwar kaum CO2 freisetzt, der Uranabbau und die Herstellung der benötigten Brennstäbe jedoch viel Energie erfordert, die keineswegs CO2-frei zu haben ist? Da ohne Brennstab kein AKW funktioniert, muss dies mit eingerechnet werden.

 

https://www.robinwood.de/schwerpunkte/ökostrom-wechsel

 

  1. Wohin mit dem Atommüll?

17.000 Tonnen hochradioaktive und 600.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle werden an die kommenden Generationen vererbt. Ein Endlager soll bis 2031 vom Bundestag laut Standortauswahlgesetz gefunden werden.

Nachdem nun fast acht Jahre das Zwischenlager von vier Atommüllfässern Oberhausen war, ist nun Kamp-Lintfort als Zwischenlager geplant. Bis zum 26.04.19 kann man sich als Standort für die Zwischenlagerung bewerben.