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Ich bin Antifaschistin

Lange habe ich überlegt, ob ich mich nicht mehr Antifaschistin nennen darf, weil immer, wenn die „Antifa“ in den Medien genannt wird, es sich um eine schwarzgekleidete, vermummte Gruppe handelt, die Steine werfend und randalierend durch die Stadt rennt. Ich finde auch Gewalt, ob von links oder von rechts oder sonst woher absolut unakzeptabel. Ich habe einen differenzierten Blick auf unsere Ordnungskräfte. Aber trotzdem fühle ich mich immer noch als Antifaschistin, weil ich mich gegen jegliche Art von Diskriminierung ausspreche, ich aktiv Faschismus und Nationalismus bekämpfe und stets für Menschenrechte streite und mich gegen Fremdenhass und Rassismus einsetze. Dies geschieht immer auf der Basis unsere freiheitlich, demokratischen Grundwerte, die allerdings eine gewisse Form des zivilen Ungehorsam als politische Partizipationsform respektiert. Und darum bin ich auch Teil von der Antifa. Einer Antifa die sich gegen Gewalt und pauschalisierte Feindbilder zur Wehr setzt.